Unsere Urteile im Abgasskandal


Hier haben wir für Sie einen Auszug unserer wichtigsten gerichtlichen Erfolge gegen VW, Audi & Co. zusammengestellt. Die Urteile sind jeweils durch die Kooperationskanzleien baum reiter & collegen (Düsseldorf) und Gansel Rechtsanwälte (Berlin) entstanden.

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Unsere wichtigsten Urteile (Auszug)

Gericht: Landgericht Offenburg
Datum: 29.10.2018
Aktenzeichen: 3 O 151/18 (nicht rechtskräftig)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen VW Golf VI Plus 2.0 TDI mit einer Laufleistung von 78.027 km. Das Gericht verurteilte VW zur Kaufpreisrückzahlung abzüglich Nutzungsersatz gegen Herausgabe des streitgegenständlichen Fahrzeugs.

Gericht: Landgericht Frankfurt am Main
Datum: 29.10.2018
Aktenzeichen: 2-32 O 54/18 (nicht rechtskräftig)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen VW Tiguan 2.0 TDI 4-Motion mit einer Laufleistung von 91.360 km. Aufgrund von vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung verurteilte das Gericht VW zu Schadensersatz sowie Zinszahlungen. Zug um Zug gegen Herausgabe des Fahrzeugs.

Gericht: Landgericht Stuttgart
Datum: 26.10.2018
Aktenzeichen: 28 O 88/18 (nicht rechtskräftig)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen gebrauchten Touran 1.6 TDI mit einer Laufleistung von ca. 24.913 km. Das Gericht hielt VW verantwortlich für vorsätzliche sittenwidrige Schädigung und verurteilte den Konzern zu Schadensersatz sowie Zinszahlungen. Zug um Zug gegen Herausgabe des streitgegenständlichen Fahrzeugs.

Gericht: Landgericht Traunstein
Datum: 25.10.2018
Aktenzeichen: 2 O 1207/18 (nicht rechtskräftig)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen Skoda Octavia Combi 1.6 TDI mit einer Laufleistung von 68.310 km. Das Gericht verurteilte VW wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung zur Rückzahlung des Kaufpreises, zuzüglich Zinsen ab dem Erwerb des Fahrzeugs.

Gericht: Landgericht Köln
Datum: 23.10.2018
Aktenzeichen: 22 O 132/18 (nicht rechtskräftig)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen VW Tiguan 2.0 TDI 4-Motion mit einer Laufleistung von 90.985 km. Aufgrund von vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung verurteilte das Gericht VW zu Schadensersatz sowie Zinszahlungen. Zug um Zug gegen Herausgabe des Fahrzeugs.

Gericht: Landgericht Heilbronn
Datum: 22.10.2018
Aktenzeichen: Bi ,6 O 262/18 (nicht rechtskräftig)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen VW Polo V 1.6 TDI, mit einer Laufleistung von 121.044 km. Der Richter schloss sich der Argumentation des geschädigten Dieselfahrers an und verurteilte VW aufgrund von vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung zu Schadensersatz sowie Zinszahlungen. Zug um Zug gegen Herausgabe des Fahrzeugs.

Gericht: Landgericht Trier
Datum: 19.10.2018
Aktenzeichen: 5 O 198/18 (Download)
Kanzlei: Gansel Rechtsanwälte
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Die Volkswagen AG hat den Kläger jedenfalls durch ihren Verrichtungsgehilfen (den Händler) im strafrechtlichen Sinne betrogen. Es sei zudem schlicht nicht vorstellbar und logisch zwingend, dass mindestens eine Person aus Vorstandsebene oder dessen Weisungsbefugten die Entscheidung zur Manipulation getroffen habe. Es ist ausdrücklich nicht ausreichend, dass die VW AG sich dazu nicht weiter verhält, sondern diesen Umstand nur bestreitet.

Gericht: Landgericht Offenburg
Datum: 19.10.2018
Aktenzeichen: 2 O 253/18 (nicht rechtskräftig)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen VW Tiguan 2.0 TDI 4-Motion mit einer Laufleistung von 90.985 km. Aufgrund von vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung verurteilte das Gericht VW zu Schadensersatz sowie Zinszahlungen. Zug um Zug gegen Herausgabe des Fahrzeugs.

Gericht: Landgericht Bonn
Datum: 18.10.2018
Aktenzeichen: 4 O 68/18 (Download)
Kanzlei: Gansel Rechtsanwälte
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Das Inverkehrbringen einer manipulierten und nach den Vorgaben des KBA zu beseitigenden Manipulationssoftware ist sittenwidrig. Das Gericht würdigt das Verhalten unter Würdigung der Gesamtumstände, dem Inhalt, Beweggrund und Zweck als „gegen das Anstandsgefühl aller billig und gerecht Denkenden“ verstoßen. Das Verhalten der VW AG sei nach richterlicher Auffassung schlicht „unanständig“ und verwerflich.

Gericht: Landgericht Saarbrücken
Datum: 17.10.2018
Aktenzeichen: 12 O 364/17 (Download)
Kanzlei: Gansel Rechtsanwälte
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Das Landgericht verurteilt beide, Händler und Hersteller zur Rückzahlung des Kaufpreises. Das Fahrzeug ist nach Ansicht der Kammer mangelhaft im Rechtssinne. Es weist nicht die übliche Beschaffenheit auf und ist aufgrund der Manipulation nicht für den gewöhnlichen Verbrauch geeignet. Das Gericht stellt ausdrücklich heraus, dass die Manipulationssoftware auch nicht deshalb als „üblich“ bezeichnet werden kann, weil sie von mehreren Herstellern verwendet wird – das hatten die Beklagten vorgetragen. Weiter trägt das Gericht vor, dass die Volkswagen AG die Klägerin in einer vorsätzlichen und sittenwidrigen Art und Weise geschädigt hat.

Gericht: Landgericht Krefeld
Datum: 17.10.2018
Aktenzeichen: 2 O 44/18 (nicht rechtskräftig)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen gebrauchten Skoda Superb mit einer Laufleistung von ca. 221.198 km. Das Gericht hielt VW verantwortlich für vorsätzliche sittenwidrige Schädigung und verurteilte den Konzern zu Schadensersatz sowie Zinszahlungen. Zug um Zug gegen Herausgabe des Fahrzeugs.

Gericht: Landgericht Nürnberg-Fürth
Datum: 16.10.2018
Aktenzeichen:

9 O 3369/18 (Download)

Kanzlei: Gansel Rechtsanwälte
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Die Volkswagen AG legt nach Ansicht des Gerichts nicht hinreichend und konkret genug dar, dass die Entscheidung, die Käufer zu durch manipulierte Software im Motor sittenwidrig zu täuschen nicht auf Vorstandsebene getroffen wurde. Die Schädigungs- und Täuschungshandlung ist dem Konzern daher zuzurechnen. Er hat den Kläger angemessen zu entschädigen.

Gericht: Landgericht Nürnberg-Fürth
Datum: 16.10.2018
Aktenzeichen:

9 O 8068/17 (Download)

Kanzlei: Gansel Rechtsanwälte
Gegner: Volkswagen AG und Händler (nur gegen VW gewonnen)
Fall:

Die Volkswagen AG legt nach Ansicht des Gerichts nicht hinreichend und konkret genug dar, dass die Entscheidung, die Käufer zu durch manipulierte Software im Motor sittenwidrig zu täuschen nicht auf Vorstandsebene getroffen wurde. Die Schädigungs- und Täuschungshandlung ist dem Konzern daher zuzurechnen. Er hat den Kläger angemessen zu entschädigen.

Gericht: Landgericht Wuppertal
Datum: 16.10.2018
Aktenzeichen: 2 O 19/18 (nicht rechtskräftig)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen Skoda Yeti 2.0 TDI mit einer Laufleistung von 38.801 km. Das Gericht verurteilte VW wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung zur Rückzahlung des Kaufpreises, zuzüglich Zinsen ab dem Erwerb des Fahrzeugs.

Gericht: Landgericht Tübingen
Datum: 10.10.2018
Aktenzeichen: 2 O 251/18 (nicht rechtskräftig)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen VW Golf 1.6 TDI, mit einer Laufleistung von 79.166 km. Der Richter schloss sich der Argumentation des geschädigten Dieselfahrers vollumfänglich an und verurteilte VW zu Schadensersatz sowie Zinszahlungen. Zug um Zug gegen Herausgabe des Fahrzeugs.

Gericht: Landgericht Nürnberg-Fürth
Datum: 08.10.2018
Aktenzeichen: 9 O 1384/18 (Download)
Kanzlei: Gansel Rechtsanwälte
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es handelte sich um Skoda Octavia 2.0 TDI Combi mit einer Laufleistung von 87.400 Kilometern. VW wurde vom Landgericht Nürnberg-Fürth zur Kaufpreisrückzahlung abzüglich Nutzungsersatz gegen Herausgabe des Fahrzeugs durch den Kläger verurteilt. Zusätzlich hat VW die gesamten Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Das Gericht stellte eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung und einen Betrug seitens VW fest.

Gericht: Landgericht Gießen
Datum: 04.10.2018
Aktenzeichen: 5 O 89/18 (nicht rechtskräftig) (Download)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen Audi A6 Avant 2.0 TDI mit einer Laufleistung von 139.397 km. Das Gericht verurteilte VW wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung zur Rückzahlung des Kaufpreises, zuzüglich Zinsen ab dem Erwerb des Fahrzeugs.

Gericht: Landgericht Ellwangen
Datum: 04.10.2018
Aktenzeichen: 4 O 146/18 (Download)
Kanzlei: Gansel Rechtsanwälte
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Das Landgericht Ellwangen verurteilte VW in diesem Fall zur Kaufpreisrückzahlung abzüglich Nutzungsersatz gegen Herausgabe des Fahrzeugs. Zusätzlich hat VW 4 Prozent Zinsen auf den Kaufpreis über drei Jahre zu entrichten. Das Gericht stellte eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung fest und stützte diese insbesondere auf ein rücksichtsloses Gewinnstreben um jeden Preis. Zudem hat VW nach Ansicht des Gerichts mögliche Erkrankungen und Gesundheitsschädigungen vieler Menschen in Kauf genommen und sich damit abgefunden. Bei dem Fahrzeug der Klägerin handelte es sich um einen Audi A4 2.0 TDI Avant mit einer Laufleistung von 174.175 Kilometern.

Gericht: Landgericht Ellwangen
Datum: 04.10.2018
Aktenzeichen: 4 O 123/18 (Download)
Kanzlei: Gansel Rechtsanwälte
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Das Gericht verurteilt die Volkswagen AG neben der Kaufpreisrückzahlung auch zur Zahlung von Zinsen in Höhe von 4 Prozent seit dem Kaufdatum. Dadurch verringert sich der zu zahlende Nutzungsersatz (Gesamtlaufleistung: 300.000km) faktisch nochmal ganz immens. Das Urteil ist mithin ein großer wirtschaftlicher Erfolg für den Kläger. Das Gericht führte aus, dass die bloße Behauptung der Volkswagen AG, der Vorstand hätte keine Kenntnis gehabt, nicht ausreiche. Die Behauptungen des Klägers sei daher „aus prozessualen Gründen als wahr zu behandeln“.

Gericht: Landgericht Ulm
Datum: 04.10.2018
Aktenzeichen: 4 O 51/18 (nicht rechtskräftig)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen Skoda Octavia Combi 1.6 TDI mit einer Laufleistung von 84.059 km. Das Gericht hielt VW verantwortlich für vorsätzliche sittenwidrige Schädigung und verurteilte den Konzern zu Schadensersatz sowie Zinszahlungen. Zug um Zug gegen Herausgabe des Fahrzeugs.

Gericht: Landgericht Ellwangen
Datum: 26.09.2018
Aktenzeichen: 5 O 206/18 (Download)
Kanzlei: Gansel Rechtsanwälte
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Das Gericht stellte fest, dass VW wegen Betruges zur Kaufpreisrückzahlung abzüglich Nutzungsersatz gegen Herausgabe des Fahrzeugs verpflichtet ist. Bei dem Fahrzeug des Klägers handelte es sich um einen VW Touran 1.6 TDI mit einer Laufleistung von 112.552 Kilometern.

Gericht: Landgericht Ellwangen
Datum: 24.09.2018
Aktenzeichen: 4 O 79/18 (Download)
Kanzlei: Gansel Rechtsanwälte
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Das Landgericht verurteilt die Volkswagen AG zur Rückzahlung des Kaufpreises. Es stellt fest, dass Volkswagen AG dem Kläger in einer gegen die guten Sittenverstoßenden Weise vorsätzlich Schaden zugefügt hat. Er ist daher so zu stellen, wie wenn er nie getäuscht worden wäre. Die Manipulation der Software sei rechtlich unzulässig. Nach Ansicht des Gerichts genüge VW mit der lapidaren Behauptungen, von der Manipulation nichts gewusst zu haben, den Anforderungen der Prozessordnung nicht.

Gericht: Landgericht Gießen
Datum: 24.09.2018
Aktenzeichen: 5 O 103/18 (Download)
Kanzlei: Gansel Rechtsanwälte
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

In diesem Fall ging es um einen Audi Q3 2.0 TDI mit einer Laufleistung von 30.270 Kilometern. Das Gericht stellte eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung fest und verurteilte VW zur Kaufpreisrückzahlung abzüglich Nutzungsersatz Zug um Zug gegen Herausgabe des Fahrzeugs. Zusätzlich hat VW 4 Prozent Zinsen auf den Kaufpreis über drei Jahre zu entrichten. Zudem hat VW die gesamten Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

Gericht: Landgericht Tübingen
Datum: 24.09.2018
Aktenzeichen: 2 O 162/18 (Download)
Kanzlei: Gansel Rechtsanwälte
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen Wagen der Marke Audi, Modell A4 2.0 TDI Avant mit einer Laufleistung von 174.193 Kilometern. Das Gericht verurteilte VW wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung zur Kaufpreisrückzahlung abzüglich Nutzungsersatz gegen Herausgabe des Fahrzeugs.

Gericht:

Landgericht Gießen

Datum: 24.09.2018
Aktenzeichen: 5 O 123/18 (Download)
Kanzlei: Gansel Rechtsanwälte
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

In diesem Fall ging es um einen VW Tiguan 2.0 TDI 4-Motion mit einer Laufleistung von 47.936 Kilometern. Das Gericht sprach dem Kläger die Kaufpreisrückzahlung durch VW Zug um Zug gegen die Herausgabe des Fahrzeugs zu. Es stellte eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung seitens VW fest. VW hat die gesamten Kosten des Verfahrens zu tragen, zudem erhält der Kläger vier Prozent Zinsen aus der Klageforderung über mehr als drei Jahre.

Gericht: Landgericht Weiden in der Oberpfalz
Datum: 19.09.2018
Aktenzeichen: 11O 58/18 (nicht rechtskräftig) (Download)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen Skoda Octavia Combi 1.6 TDI Family, mit einer Laufleistung von 92.737 km. Der Richter schloss sich der Argumentation des geschädigten Dieselfahrers vollumfänglich an und verurteilte VW zu Schadensersatz sowie Zinszahlungen. Zug um Zug gegen Herausgabe des Fahrzeugs.

Gericht: Landgericht Ellwangen
Datum: 19.09.2018
Aktenzeichen: 5O 161/18 (nicht rechtskräftig) (Download)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen VW Touran 1,6 TDI, mit einer Laufleistung von 95.233 km. Der Richter schloss sich der Argumentation des geschädigten Dieselfahrers vollumfänglich an und verurteilte VW zu Schadensersatz sowie Zinszahlungen. Zug um Zug gegen Herausgabe des Fahrzeugs.

Gericht:

Landgericht Heilbronn

Datum: 18.09.2018
Aktenzeichen: Bi 6 O 231/18 (Download)
Kanzlei: Gansel Rechtsanwälte
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen Seat Altea XL Free-track 2.0 TDI mit einer Laufleistung von 51.000 Kilometer. Das Gericht stellte  eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung fest und verurteilte VW zur Kaufpreisrückzahlung (abzüglich Nutzungsersatz) Zug um Zug gegen Herausgabe des Fahrzeugs.

Gericht:

Landgericht Duisburg

Datum: 14.09.2018
Aktenzeichen: 1 O 153/18 (Download)
Kanzlei: Gansel Rechtsanwälte
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Der Kläger kaufte im Juli 2015 einen Audi A4 2.0 TDI. Das Gericht legte die volle Kostentragung durch VW fest und verurteilte VW zur Kaufpreisrückzahlung (abzüglich Nutzungsersatz) Zug um Zug gegen Herausgabe des Fahrzeugs mit einer Laufleistung von 162.241 Kilometern. Nach Ansicht des Gerichts lag eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung seitens VW vor. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass das Fahrzeug wegen der eingebauten Umschaltsoftware seinen Preis nicht wert sei. Zudem sei das Softwareupdate nicht geeignet, den entstandenen Schaden zu beseitigen, da der Kläger sich diesbezüglich nicht auf VW verlassen muss, weil sich eine ganz erhebliche Unzuverlässigkeit des VW-Konzerns im Abgasskandal gezeigt hat. Das Gericht stellte weiter heraus, dass sich diese Beurteilung keinesfalls dadurch ändert, dass das Kraftfahrtbundesamt (KBA) das Softwareupdate für bedenkenfrei hält, da das KBA auch die Manipulationssoftware übersehen hat.

Gericht: Landgericht Saarbrücken
Datum: 31.10.2018
Aktenzeichen: 12 O 156/18 (nicht rechtskräftig) (Download)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen VW Tiguan 2.0 TDI  Sport & Style mit einer Laufleistung von 83.569 km. Das Gericht verurteilte VW wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung zur Rückzahlung des Kaufpreises, zuzüglich Zinsen.

Gericht: Landgericht Trier
Datum: 31.10.2018
Aktenzeichen: 5 O 373/17 (nicht rechtskräftig) (Download)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen VW Sharan 2.0 TDI mit einer Laufleistung von ca. 100.739 km. Das Gericht hielt VW verantwortlich für vorsätzliche sittenwidrige Schädigung und verurteilte den Konzern zu Schadensersatz sowie Zinszahlungen. Zug um Zug gegen Herausgabe des Fahrzeugs.

Gericht: Landgericht Oldenburg
Datum: 22.10.2018
Aktenzeichen: 5 O 877/18 (nicht rechtskräftig) (Download)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen VW Tiguan 2.0 TDI Sport & Style, mit einer Laufleistung von 91.724 km. Der Richter widersprach der Argumentation der Volkswagen AG und verurteilte den Konzern aufgrund von vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung zu Schadensersatz sowie Zinszahlungen. Zug um Zug gegen Herausgabe des Fahrzeugs.

Gericht: Landgericht Duisburg
Datum: 14.09.2018
Aktenzeichen: 1 O 95/18 (nicht rechtskräftig) (Download)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen VW Passat mit einer Laufleistung von 132.472 km. Der Richter schloss sich der Argumentation des geschädigten Dieselfahrers vollumfänglich an und verurteilte VW zu Schadensersatz sowie Zinszahlungen. Zug um Zug gegen Herausgabe des Fahrzeugs.

Gericht: Landgericht Freiburg im Breisgau
Datum: 07.09.2018
Aktenzeichen: 5 O 35/18 (nicht rechtskräftig) (Download)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Die Klägerin erwarb im Jahr 2011 einen gebrauchten VW Tiguan mit einer Laufleistung von 83.602 km. Das Gericht verurteilte VW wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung zur Rückzahlung des Kaufpreises, zuzüglich Zinsen ab dem Erwerb des Fahrzeugs.

 

Gericht: Landgericht Gießen
Datum: 04.09.2018
Aktenzeichen: 2 O 195/18 (nicht rechtskräftig)​ (Download)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen gebrauchten VW Touran, 2.0 TDI mit einer Laufleistung von 93.563 km. Das Gericht verurteilte VW wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung zur Rückzahlung des Kaufpreises, zuzüglich Zinsen ab dem Erwerb des Fahrzeugs.

Gericht:

Landgericht Ravensburg

Datum: 03.09.2018
Aktenzeichen: 6 O 118/18 (Download)
Kanzlei: Gansel Rechtsanwälte
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es handelte sich um einen VW Touran 1.6 TDI mit einer Laufleistung von 114.685 Kilometern. Das Gericht stellte eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung sowie einen Betrug seitens VW fest. VW wurde zur Kaufpreisrückzahlung abzüglich Nutzungsersatz Zug um Zug gegen Herausgabe des Fahrzeugs verurteilt. Zusätzlich schuldet VW Zinsen aus dem Kaufpreis in Höhe von 4 Prozent über fast vier Jahre ab dem Kaufzeitpunkt.

Gericht: Landgericht Leipzig
Datum: 26.08.2018
Aktenzeichen: 07 O 980/18 (Download)
Kanzlei: Gansel Rechtsanwälte
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

In diesem Fall ging es um einen VW Tiguan 2.0 TDI 4-Motion mit einer Laufleistung von 53.700 Kilometern. Das Gericht gab dem Kläger in der Hauptsache in vollem Umfang recht und stellte eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung fest. Der Kläger kann das Fahrzeug zurückgeben und erhält den vollen Kaufpreis abzüglich Nutzungsentschädigung zurück. Zusätzlich stehen ihm 4 Prozent Zinsen aus dem Kaufpreis zu, wobei der Zeitraum der Verzinsung über sechs Jahre beträgt. VW hat die gesamten Kosten des Verfahrens zu tragen.

Gericht: Landgericht Lüneburg
Datum: 09.08.2018
Aktenzeichen: 4 O 51/18 (nicht rechtskräftig) (Download)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es handelte sich um einen Audi Q3, 2.0 TDI Quattro mit einer Laufleistung von 67.748 km. VW wurde vom Landgericht Lüneburg zu Schadensersatz wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung verurteilt. Das Gericht stellte die besondere Verwerflichkeit des Verfahrens fest, da der Konzern sich nicht nur über die Interessen der Kunden, sondern auch die einer Vielzahl von ebenso ahnungslosen Autoverkäufern hinweggesetzt hat.

Gericht: Landgericht Tübingen
Datum: 24.07.2018
Aktenzeichen: 5 O 55/18 (Download)
Kanzlei: Gansel Rechtsanwälte
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Das Gericht stellte eine vorsätzliche und sittenwidrige Schädigung sowie einen Betrug seitens VW fest. Insbesondere drohende Nutzbarkeitseinschränkungen durch Fahrverbote und ein subjektiver Mangel durch die Zuordnung des Fahrzeugs zum Bereich der Schwerstkriminalität, da die Verantwortlichen insbesondere in den USA mit hohen Strafen bis zu 25 Jahren Haft bedroht sind stellen nach der Ansicht des Gerichts Mängel am Fahrzeug dar. Der Kläger erhält den Kaufpreis abzüglich der gefahrenen Kilometer zurück, Zug um Zug gegen Herausgabe des VW Touran 2.0 TDI Blue Motion mit einer Laufleistung von 46.900 Kilometern.

Gericht: Landgericht Stuttgart
Datum: 17.07.2018
Aktenzeichen: 16 O 306/17 (nicht rechtskräftig) (Download)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

In diesem Fall ging es um einen Seat Altea XL Style 1.6 TDI mit einer Laufleistung von 43.773 km. Der Volkswagen Konzern und der Hersteller wurden als Gesamtschuldner verklagt. Das Gericht sprach dem Kläger zusätzlich zum Kaufpreis (gegen die Herausgabe des Fahrzeuges) 4% Zinsanspruch ab dem Zeitpunkt des Kaufes im Jahr 2015 zu.

Gericht: Landgericht Nürnberg-Fürth
Datum: 11.07.2018
Aktenzeichen: 9 O 569/18 (nicht rechtskräftig) (Download)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen Audi Q3 TDI mit einer Laufleistung von 64.397 km. Das Gericht verurteilte VW wegen Betruges zur Rückerstattung des Kaufpreises, abzüglich der bereits gefahrenen Kilometer und gegen die Herausgabe des Fahrzeugs.

Gericht: Landgericht Heilbronn
Datum: 22.06.2018
Aktenzeichen: Bi 6 O 139/18 (nicht rechtskräftig) (Download)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen VW Tiguan 4-Motion 2.0 TDI mit einer Laufleistung von 107.301 km. Nach Ansicht des Gerichts lag eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung seitens VW insofern vor, als dass die Einstufung in die angegebene Schadstoffklasse erschlichen wurde. Gegen Herausgabe des manipulierten Fahrzeugs erhält die Klägerin den Kaufpreis abzüglich der gefahrenen Kilometer zurück.

Gericht: Landgericht Bayreuth
Datum: 21.06.2018
Aktenzeichen: 21 O 696/17 (Download)
Kanzlei: Gansel Rechtsanwälte
Gegner: Volkswagen AG und Händler (Händler verloren)
Fall:

Einen Anspruch gegen den Händler lehnt das Gericht fälschlicherweise ab, weil angeblich kein Mangel begründt worden war. Das Gericht sah die Volkswagen AG allerdings in der Pflicht, die Endkunden über die Manipulation aufzuklären. Da sie dies unterlassen hat, hat sie die Tathandlung gem. § 13 StGB durch Unterlassen verwirklicht. Das Gericht sieht in dem Verhalten der VW AG eine systematische und für eine Vielzahl von Fällen angelegte verdeckte Vorgehensweise, die von vornherein auf eine Täuschung der Kunden, bzw. Käufer gerichtet war.

Gericht: Landgericht Bochum
Datum: 11.06.2018
Aktenzeichen: I-6 O 324/17 (nicht rechtskräftig) (Download)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen VW Tiguan 4-Motion 2.0 TDI mit einer Laufleistung von 107.301 km. Nach Ansicht des Gerichts lag eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung seitens VW insofern vor, als dass die Einstufung in die angegebene Schadstoffklasse erschlichen wurde. Gegen Herausgabe des manipulierten Fahrzeugs erhält die Klägerin den Kaufpreis abzüglich der gefahrenen Kilometer zurück.

Gericht: Landgericht Gießen
Datum: 07.06.2018
Aktenzeichen: 4 O 16/18 (nicht rechtskräftig) (Download)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen Wagen der Marke Audi, Modell A3 Cabrio mit 65.965 gefahrenen Kilometern. Das Gericht verurteilte VW wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung zur Rückerstattung des Kaufpreises (abzüglich der gefahrenen Kilometer) und beurteilte ihr Verhalten ebenso verwerflich wie in der Vergangenheit die Beimischung von Glykol in Wein oder von Pferdefleisch in Lasagne.

Gericht: Landgericht Heilbronn
Datum: 29.05.2018
Aktenzeichen: Bm 6 O 32/18 (nicht rechtskräftig) (Download)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Das Landgericht Heilbronn stelle eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung seitens VW fest und merkte an, dass es naheliegend sei, dass der millionenfache Einbau der Software nicht ohne Wissen des Vorstands erfolgen konnte. Die Klägerin erhält den Kaufpreis abzüglich der gefahrenen Kilometer zurück, im Gegenzug zur Herausgabe ihres Audi A3 1, 6.0 TDI, mit einer Laufleistung von 133.476 km.

Gericht: Landgericht Paderborn
Datum: 16.05.2018
Aktenzeichen: 4 O 19/18 (nicht rechtskräftig) (Download)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Das Landgericht stellte fest, dass VW aufgrund des vorsätzlich und sittenwidrig zugefügten Schadens zum Schadensersatz verpflichtet ist. Gegen die Herausgabe des Fahrzeugs erhält die Klägerin den Kaufpreis (abzüglich der gefahrenen Kilometer) für ihren mangelhaften VW Tiguan 2.0 TDI 4-Motion, mit einer Laufleistung von 132.531 km, zurück.

Gericht: Landgericht Heilbronn
Datum: 02.05.2018
Aktenzeichen: BI 6 O 414/17 (Download)
Kanzlei: Gansel Rechtsanwälte
Gegner:

Volkswagen AG und Händler (nur gegen Hersteller gewonnen)

Fall:

Das Gericht stellt fest, dass bereits aus dem Bescheid des KBA vom 15.10.2015 hervorgeht, dass die verwendete Abschalteinrichtung „unzulässig“ im Rechtssinne ist. Die Manipulation verstoße gegen das Anstandsgefühl aller billig und gerecht denkenden, ist daher als sittenwidrig einzustufen. Der vom Kläger geschlossene Kaufvertrag ist für diesen daher nachteilig. Ihm ist ein ersatzfähiger Schaden entstanden.

Gericht: Landgericht Berlin
Datum: 19.04.2018
Aktenzeichen:

13 O 108/17 (Download)

Kanzlei: Gansel Rechtsanwälte
Gegner: Volkswagen AG und Händler
Fall: Der Kläger kaufte im August 2014 einen VW-Sharan zum Preis von 37.530,00 €. In diesem wurde ein Dieselmotor des Typs EA 189 verbaut. Das Fahrzeug ist mit einer unzulässigen Software ausgestattet, die erkennt, ob das Auto sich gerade im Prüfmodus oder im Realbetrieb auf der Straße befindet. Sowohl Hersteller als auch Händler wurden zur Rückzahlung des Kaufpreises und Rücknahme des Wagens verurteilt. Eine geringe Pauschale für die Nutzung des Wagens in der Zwischenzeit wurde abgezogen. Im Ergebnis erhält der geschädigte VW-Käufer 33.280,00 Euro plus Zinsen in Höhe von 5 % über dem jeweiligen Basiszinssatz seit Klageerhebung und kann den Wagen zurückgeben. Händler und Hersteller müssen die Kosten des Rechtsstreits tragen. Das Gericht stellte ausführlich fest, dass VW dem VW-Käufer in vorsätzlicher und sittenwidriger Weise Schaden zugefügt hat.

 

Gericht: Landgericht Gießen
Datum: 06.03.2018
Aktenzeichen: 2 O 448/17 (nicht rechtskräftig) (Download)
Kanzlei: baum reiter & collegen
Gegner: Volkswagen AG
Fall:

Es ging um einen Skoda Yeti 2.0 TDI, mit einer Laufleistung von 12.158 km. Nur drei Monate nach der Klageeinreichung lag der Kanzlei bereits die Urteilsbegründung vor, das Gericht stellte eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung fest und verurteilte VW zur Rückzahlung des Kaufpreises (abzüglich der gefahrenen Kilometer), Zug um Zug gegen die Herausgabe des Fahrzeugs.