Abgasskandal bei Volkswagen: So setzen Sie Ihre Rechte durch


Der Volkswagen-Konzern mit seinen Marken VW, SEAT, Skoda, Audi und Porsche will seine Kunden im Abgasskandal nicht entschädigen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit unserer Hilfe – ohne jedes Kostenrisiko und ohne Aufwand – gegen Volkswagen vorgehen können. Aber Vorsicht – es ist Eile geboten: Die Ansprüche betroffener Autofahrer verjähren bereits Ende 2018!

Wie ist VW in den Abgasskandal verwickelt?


Im September 2015 rückte der Abgasskandal, auch "Dieselgate" genannt, in den Fokus der Öffentlichkeit. Zu dem Zeitpunkt wurde durch die amerikanische Umweltschutzbehörde bekannt, dass Volkswagen mit Hilfe einer eigens entwickelten Software die Abgaswerte verschiedener Diesel-Modelle manipuliert hat. Sie erkennt, ob sich ein Auto auf dem Prüfstand befindet oder auf der Straße (im Realbetrieb) bewegt wird und reguliert die Abgasreinigung entsprechend.

Nur durch diese Vorrichtung gelang es dem Autobauer die strengen Stickoxid (NOx)-Grenzwerte, die von der EU vorgeschrieben werden, auf dem Prüfstand einzuhalten. Im Realbetrieb wird die Begrenzung jedoch weiterhin um ein Vielfaches überschritten. Hohe Stickoxid-Werte führen besonders in städtischen Ballungszentren zu einer gesundheitsgefährdenden Luftbelastung. Der Grenzwert von 40 Mikrogramm NOx pro Kubikmeter Luft wurde 2016 in Deutschland an mehr als jeder zweiten verkehrsnahen Messstation überschritten.

Welche VW-Modelle sind vom Abgasskandal betroffen?


Angaben des VW-Konzerns zufolge wurden weltweit elf Millionen Fahrzeuge der Marken VW, SEAT, Skoda, Audi und Porsche manipuliert, in Deutschland allein trifft das auf etwa 2,7 Millionen Autos zu. Betroffen sind die folgenden Fahrzeugmodelle:

Volkswagen

Bora, Fox, Golf VI, Passat VII, Phaeton, Tiguan, Polo, Jetta, Scirocco, Amarok, Beetle, CC, Eos, Sharan, Touareg, Touran, Up

Audi

A1, A3, A4, A5, A6, A7, A8, Q3, Q5, Q7, Q8, TT

Porsche

911, Boxster, Cayenne, Cayman, Macan, Panamera

Skoda

Citigo, Fabia, Felicia, Rapid, Roomster, Octavia, Superb, Yeti

Seat

Alhambra, Altea, Exeo, Ibiza, Leon II, Toledo IV

Nutzfahrzeuge

Caddy, Crafter, Transporter

Wie finde ich heraus, ob auch mein Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist?


Wenn auch in Ihrem Auto die Manipulationssoftware verbaut wurde, haben Sie aller Wahrscheinlichkeit nach bereits Post vom Hersteller oder Ihrem Händler erhalten. Möglicherweise wurden Sie darin auch aufgefordert, an einem Software-Update teilzunehmen.

Wenn Sie jedoch unsicher sind, ob auch Ihr Auto betroffen ist, können Sie sich mit den unten aufgeführten Links Klarheit verschaffen. Dafür benötigen Sie lediglich Ihre FIN-Nummer (Fahrzeug-Identifizierungsnummer) oder Fahrgestellnummer. Diese können Sie auf der entsprechenden Herstellerseite eingeben.

Links zur Prüfung per FIN auf den Webseiten der Hersteller

Wenn Sie überprüfen möchten, ob Ihr Auto vom Abgasskandal betroffen ist, dann folgen Sie bitte den hier aufgeführten Links – je nachdem welche Marke Ihr Fahrzeug hat. Bitte halten Sie zur Prüfung Ihre FIN (Fahrzeugidentifikationsnummer) bereit.

➨ VW (Volkswagen)

➨ Audi

➨ Skoda

➨ Seat

Wo finde ich die FIN-Nummer?

Die FIN finden Sie entweder in Ihrem Fahrzeugschein oder in Ihrer "Zulassungsbescheinigung Teil 1". 

Sollte ich das Software-Update durchführen lassen?


VW, Audi & Co. lehnen Hardware-Nachrüstungen, also Umbauten direkt an Motor und Abgasanlage betroffener Diesel-Fahrzeuge, ab. Die Autobauer bieten lediglich ein Software-Update an, um den Schadstoffausstoß zu senken. Die Wirksamkeit dieses Updates ist jedoch zweifelhaft und die technischen Auswirkungen auf Ihr Auto unserer Ansicht nach nicht vorhersehbar. Viele unserer Mandanten, die es durchführen ließen, berichten von Problemen, die sich dadurch ergeben haben. So steigt beispielsweise der Kraftstoffverbrauch und der Motor ruckelt oder es kommt zu einer Versottung der Ventile und Verstopfung der Filter.

Wir sehen in dem Update außerdem den Versuch des VW-Konzerns, einer Beweisvereitelung Vorschub zu leisten. Denn ohne Update kann ein Fahrzeug jederzeit als Nachweis für den Betrug durch Volkswagen und damit auch der Beweissicherung dienen. Deshalb empfehlen wir grundsätzlich, das Software-Update nicht durchführen zu lassen.

Viele unserer Mandanten, die sich gegen das Update entschieden haben, wurden jedoch bereits mehrfach vom Hersteller oder vom Kraftfahrt-Bundesamt angeschrieben. Dabei wurde ihnen mit der Stilllegung ihres Autos gedroht, falls sie das Software-Update nicht durchführen lassen. Hersteller und Kraftfahrt-Bundesamt können Ihrem Fahrzeug jedoch selbst nicht die Betriebserlaubnis entziehen. Zuständig hierfür ist allein die örtliche Zulassungsstelle. Ist diese einmal eingeschaltet, setzt sie unserer Erfahrung nach jedoch eine erschreckend kurze Frist zum Aufspielen des Software-Updates.

Falls auch Sie einen solchen Bescheid der örtlichen Zulassungsstelle erhalten haben, sollten Sie nicht zögern und sich an unsere Experten im Abgasskandal wenden. Wir zeigen Ihnen Ihre Optionen auf und unterstützen Sie bei der Widerspruchseinlegung. Zögern Sie nicht und senden Sie uns direkt das Schreiben der Behörde zu. Wir zeigen Ihnen sodann weitere Optionen auf und unterstützen Sie bei der Widerspruchseinlegung. Wenden Sie sich bitte mit dem Schreiben direkt an service@vw-verhandlung.de oder rufen Sie uns an unter 030-226674-130.

Wie stehen meine Chancen gegen VW im Abgasskandal?


Während Volkswagen-Kunden in den USA und Kanada bereits üppig entschädigt wurden, gehen betroffene Fahrzeughalter hierzulande überwiegend leer aus. Denn anders als in den USA gibt es das Instrument der sogenannten Sammelklage in Deutschland derzeit noch nicht. Bei einer Sammelklage klagt eine Gruppe von Personen, die durch ein Mitglied repräsentiert wird und andere Geschädigte können sich unproblematisch anschließen, ohne jeweils noch einen eigenen Anwalt engagieren zu müssen.

Hierzulande muss hingegen jeder Fahrzeughalter, der seine Ansprüche gegenüber dem Volkswagen-Konzern durchsetzen will, selbst aktiv werden. Um zu erreichen, dass der Autobauer seine Kunden entschädigt, sind Klagen notwendig. Denn von sich aus wird VW sich nicht in Richtung Entschädigung bewegen, sondern den Skandal aussitzen, bis die Ansprüche betroffener Fahrzeughalter Ende 2018 verjähren.

Auch mit Einzelverfahren kann man jedoch erfolgreich gegen VW, Audi & Co. vorgehen und mit uns an Ihrer Seite stehen Ihre Chancen auf eine Entschädigung gut. Unsere Kooperation aus der Berliner Kanzlei Gansel Rechtsanwälte und der Düsseldorfer Kanzlei baum reiter & collegen vertritt bereits über zwölftausend Mandanten gegen die Fahrzeughersteller und es kommen täglich neue hinzu. Durch diese Vielzahl an Mandaten bringen wir nicht nur einen reichen Erfahrungsschatz mit, sondern wir können zudem Druck auf den Konzern ausüben.

Dieser Druck zeigt bereits Wirkung: Derzeit ist in Deutschland ein Umschwung hin zu mehr verbraucherfreundlichen Urteilen spürbar. Zwar waren die ersten Klagen gegen den VW-Konzern noch erfolglos. Jedoch hat sich das Blatt mit dem Urteil des Landgerichts Frankfurt (Oder) vom 17. Juli 2017 (Az. 13 O 174/16) gewendet. Denn darin sahen es die Richter als erwiesen an, dass der Fahrzeughersteller seine Kunden arglistig getäuscht hat und im Urteil hieß es: "Die Beklagte hat dem Kläger in einer gegen die guten Sitten verstoßenden Weise vorsätzlich Schaden zugefügt."

Seit diesem Richterspruch gibt es immer mehr verbraucherfreundliche Urteile, was wiederum dazu führt, dass VW, Audi & Co. bei Vergleichen immer zuvorkommender werden. Denn eine verbraucherfreundliche Rechtsprechung will der Konzern möglichst vermeiden. In vielen Fällen konnten wir somit vorteilhafte gerichtliche Vergleiche mit VW schließen.

Wenn Sie ein manipuliertes Auto haben, stehen auch bei Ihnen die Chancen gut, durch Volkswagen entschädigt zu werden. Warten Sie nicht länger, sondern beauftragen Sie uns, sodass wir Ihre Ansprüche prüfen und Ihre Optionen ausloten können.

Zum Online-Formular: Beauftragung im Abgasskandal

Warum sollte ich meine Ansprüche gegen VW durchsetzen?


Nur wer sich stark macht und aktiv gegen VW, Audi & Co. vorgeht, wird auch entschädigt. Und dass denjenigen Autofahrern, die ein Auto mit manipulierter Abgassoftware erworben haben, ein Schaden entstanden ist, steht außer Frage. Denn der Abgasskandal hat zu einem Vertrauensverlust in Diesel-PKW geführt, durch den ihr Wiederverkaufswert erheblich sinkt.

Dazu trägt auch das Urteil des Leipziger Bundesverwaltungsgerichtes vom 27. Februar 2018 bei, in deutschen Städten künftig Fahrverbote zu erlauben. Im Ergebnis ist denkbar, dass bald nur noch Diesel-PKW in deutsche Städte einfahren dürfen, die der Schadstoffklasse Euro 6 entsprechen. Das trifft jedoch nur auf ungefähr 18 % der gemeldeten Diesel-Autos hierzulande zu, während alle anderen Diesel-Fahrer beträchtlichen Mobilitätseinschränkungen entgegensehen.

Zögern Sie also nicht lange, sondern setzen Sie Ihr Recht gegenüber dem VW-Konzern jetzt mit unserer Hilfe durch. Bereits Ende 2018 verjähren Ihre Ansprüche gegenüber dem Autobauer. Und da Sie für Ihre Rechtsdurchsetzung etwas Zeit einplanen sollten, empfehlen wir, bis Ende Juni 2018 aktiv zu werden.

Zum Online-Formular: Beauftragung im Abgasskandal

Welche Möglichkeiten habe ich gegen VW?


Wenn Sie mit unserer Hilfe gegen Volkswagen vorgehen wollen, können Sie sich entweder für eine der folgenden Varianten entscheiden oder uns alle Optionen für Sie prüfen lassen. Dabei entsteht Ihnen kein Kostenrisiko.

Kaufpreis oder Neufahrzeug im VW Abgasskandal

Kaufpreis zurück oder Neufahrzeug

Durch den starken Wertverlust Ihres Diesel-PKW sowie durch drohende Fahrverbote und die damit einhergehenden Mobilitätseinschränkungen, ist unsere klare Empfehlung: Geben Sie Ihren Diesel zurück und fordern Sie den Kaufpreis oder einen Neuwagen, der die Abgasnormen einhält. Diese Option bieten wir allen PKW-Käufern und Leasingnehmern – egal ob mit oder ohne Rechtsschutzversicherung. Wir garantieren: Ihnen entsteht kein Kostenrisiko und kein Aufwand.

  • Ihr Widerrufsjoker: Als weitere Option Ihren Diesel zurückzugeben, prüfen wir kostenfrei bei finanzierten Fahrzeugen Ihren Kreditvertrag auf einen möglichen Widerruf.
Schadensersatz fordern im VW Abgasskandal

Auto behalten & Schadensersatz

Wenn Sie Ihr Auto zwar behalten möchten, jedoch für die extreme Wertminderung und andere Belastungen wie Mobilitätseinschränkungen, entschädigt werden wollen, können Sie Schadensersatz fordern. Hier können Sie als Schadensersatz eine Summe von bis zu 10.000 Euro erwarten. Diese Möglichkeit bieten wir auch allen PKW-Käufern und Leasingnehmern an – egal ob mit oder ohne Rechtsschutzversicherung. Wir garantieren: Ihnen entsteht kein Kostenrisiko und kein Aufwand.

Wieso entsteht für mich kein Kostenrisiko?


Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, so übernimmt diese die Kosten für das Vorgehen gegen VW und seine Händler. Sie müssen lediglich Ihre Selbstbeteiligung zahlen. Abgesehen davon können Sie jeden Cent, der Ihnen erstattet wird, behalten. Wir lassen uns auch dann nicht abschrecken, wenn Ihre Versicherung die Kosten nicht tragen will und bleiben so lange hartnäckig, bis sie die Deckung zusagt. Unser Service: Wenn Sie uns online beauftragen, senden wir direkt die Deckungsanfrage an Ihren Versicherer.

Aber auch ohne Rechtsschutzversicherung gehen Sie mit uns kein Risiko ein, denn wir arbeiten mit einem Prozesskostenfinanzierer zusammen. Das hat den Vorteil, dass Sie nur im Erfolgsfall ein faires Honorar in Form einer Beteiligung zahlen müssen. Diese Erfolgsbeteiligung beträgt 29 % (inkl. anfallender Steuern und Gebühren) von dem wirtschaftlichen Erfolg, den wir für Sie erzielt haben – maximal fallen jedoch lediglich 2.900,00 Euro an.

Das Kostenrisiko, das üblicherweise mit einem Rechtsstreit verbunden ist, entfällt bei uns. Wenn wir wirtschaftlich nichts für Sie erreichen, zahlen Sie keinen Cent. Zudem ist für Sie zu jedem Zeitpunkt transparent, was Sie erwartet. Auch der Aufwand ist für Sie minimal: Sie beauftragen uns lediglich und wir kümmern uns um den Rest, inklusive Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung. Beauftragen Sie uns also jetzt unkompliziert über unser Online-Formular.

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